Tschick Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011

Artikelnummer: BS1004330
(27 Kundenbewertungen)
83.70% der Käufer gaben an, zufrieden zu sein.
  • «Ein klappriges Auto kam die Strasse runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spass?›» Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die grossen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Ausserdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
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Tschick : Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011, Kategorie Jugendbuch von Wolfgang Herrndorf: Gebraucht Pappbilderbuch (2012) | AHA-BUCH

Pressestimmen

Tschick ist Jugendroman und Roadmovie zugleich – von Anfang bis Ende ein grosser literarischer Spass. ― Der Tagesspiegel

Man lacht viel, wenn man Tschick liest, aber ebenso oft ist man gerührt, gelegentlich zu Tränen. Tschick ist ein Buch, das einen Erwachsenen rundum glücklich macht und das man den Altersgenossen seiner Helden jederzeit schenken kann. ― Süddeutsche Zeitung

Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann, lesen will … existentiell, tröstlich, gross. ― Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Wolfgang Herrndorf trifft den Ton der schwer-schönen Jahre, schräg, beseelt, brüllend komisch, zum Heulen aber auch. ― Stern

Herrndorf verfügt über die seltene Gabe, mit authentischer, roher Figurensprache, mit Jugendslang und knappem Wortschatz, umstandslos, rasant, aber vor allem zart die Wirklichkeit fremder Welten zu transportieren. ― Berliner Zeitung

Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an. ― FAZ

Dass es sehr wahrscheinlich ein Klassiker werden wird, hat sich ja herumgesprochen. ― Süddeutsche Zeitung

Herrndorf ist ein grosser Stilist und ein blendend aufgelegter Stoffgestalter sowieso. ― Der Tagesspiegel

Wie Herrndorf erzählt, mit einer Sprache, die sich keinem Jugendslang anbiedert und doch ganz nah dran zu sein scheint am Denken und Fühlen seiner Helden, mit schnodderiger Kunstsprache, nach der man süchtig werden kann, das ist brillant. ― Frankfurter Rundschau

Man sieht die Welt mit anderen Augen nach diesem Buch. ― Rolling Stone

Tschick hat lässigen Glanz und Frische. ― Dieter Hildebrandt

Tschick ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman aus dem rätselhaften deutschen Osten, der nur einen Nachteil hat: dass er viel zu schnell zu Ende geht. ― Deutschlandradio

Ein Buch von der Sorte, das beglückte Leser an ihre Freunde und Bekannten so innig weiterempfehlen, als gelte es, ein Geheimnis zu bewahren. ― Der Spiegel

Erst letztes Jahr erschienen und schon so wichtig für die deutsche Literatur wie Fausers Rohstoff, Koeppens Tauben im Gras und auch Grass’ verdammte Blechtrommel. ― Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Mit so vielen Wirklichkeitselementen so virtuos zu spielen, ohne je am Boden der Tatsachen kleben zu bleiben, das macht Herrndorf im Moment kein deutschsprachiger Autor nach. ― Süddeutsche Zeitung

Herrndorfs Sprache ist präzise bis ins Detail, liest sich dabei aber immer so locker, dass man leicht vergisst, wie schwierig so ein selbstverständlicher Ton hinzubekommen ist. ― FAZ

Buchrückseite

Ein klappriges Auto kam die Strasse runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. , sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. » Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die grossen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Ausserdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren und 2013 in Berlin gestorben, hat ursprünglich Malerei studiert. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels». Es folgten die Romane «Tschick» (2010), «Sand» (2011), ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, sowie posthum das Tagebuch «Arbeit und Struktur» (2013) und der unvollendete Roman «Bilder deiner grossen Liebe» (2014).
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Basierend auf 27 Bewertungen

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  1. Neamtiu

    Muss man für schule lesen find ich nicht cool.

    Neamtiu

  2. Sawe

    Ich habe meinem Sohn dieses Buch gekauft, da es sich hierbei um einen “Spiegel-Bestseller” handelt, in der Hoffnung, dass dieser die Freude am Lesen entdeckt. Nachdem er mit dem Buch überhaupt nicht vorankam, meinte dieser:” Das Buch wäre langweilig und schlecht.” Darauf hin las ich es selbst und musste zu meinem Erstaunen feststellen, dass dies stimmte. Das Buch ist weder in einem “guten Deutsch geschrieben noch inhaltlich empfehlenswert. Ich kann die so vielen guten Bewertungen nicht nachvollziehen!?

    Sawe

  3. Schmid

    Das Buch wurde als „Gut“ von reBuy Angeboten. Also Gut ist relativ. Da erwarte ich schon ein tadelloses Buch! Meins hat starke knicke im Cover und an diversen Seiten Eselsohren, sowie der Name des vorherigen Eigentümers steht auch noch drin. Alles in allem sehr stark gebraucht. Wäre eher befriedigen bis ausreichend. Bei anderen Dingen die man bei Ihnen einsendet sind sie auch total pingelig und drücken den Preis dermaßen. Hat mich schon geärgert. Aber die Buchstaben waren ja noch alle drin. 😉

    Schmid

  4. Petra

    Meine Tochter hat das Buch im Deutschunterricht 6. Klasse gelesen, und dafür fand ich es nicht geeignet. Es werden Ausdrücke benutzt, die dort nicht hingehören.
    Natürlich sagt das nichts über die Qualität des Buches aus, denn das finde ich als Erwachsene eigentlich gut geschrieben.

    Petra

  5. K.L

    Wir finden den Jugendroman „Tschick“ gut , aber man wird am Anfang des Buches zu plötzlich in die Geschichte hineingeworfen, so dass man im ersten Moment desorientiert ist. Teilweise sind überflüssige Textstellen vorhanden, die nichts Relevantes zur Erzählung beitragen. Die „Jugendsprache“ ist häufig nicht mehr zeitgemäß.

    Die Vorteile überwiegen jedoch. Es werden jugendliche, zeitlose Themen angesprochen, wie z.B. die Sexualität. Außerdem wird klar, dass wahre Freundschaft weit aus stärker ist , als Gerüchte, Herkunft, Religion, Sexualität, usw. Ihre Reise, die teilweise spannend und witzig dargestellt wird, lässt die Hauptcharaktere zu besten Freunden werden.

    Wir würden Ihnen dieses Buch nicht empfehlen, wenn sie eher klassische Literatur bevorzugen.
    Für Leser jedoch, die Bücher mit aktuellen Themen vorziehen, ist es eine lesenswerte Lektüre.

    K.L

  6. Luca

    Wir haben das Buch als Lektüre in der achten Klasse gelesen. Für ein Buch, was man in der Schule liest, ist es echt super. Die Geschichte und das Road-Novel Genre gefällt mir echt gut und ist echt gut formuliert.
    Die neuen Begegnungen sind toll und gut formuliert. Leider zu gut‪…, die Situationen sind echt super geschrieben und sehr besonders für Leute, die den Film bereits geschaut haben. ABER die Situationen sind viel zu lang und die Ausdrucksform ist zwar gut aber schlicht weg zu lange. Eine kurze Situation die man in wenigen Sätzen gut ausdrücken kann ist total lang gezogen und auf viele Seiten gestreckt. Das ist aber auch der einzige Punkt, der mir nicht gefällt, aber dafür nur 3 Sterne, weil es sich dadurch TOTAL ANSTRENGEND lesen lässt :(. Der Humor ist echt ok und mehr kann ich nicht sagen. Für Unterrichts-Lektüre ein echt gutes Buch und eine tolle Ergänzung zum Film.

    Luca

  7. I.K

    Ich habe das Buch gelesen, weil momentan ein tierischer Hype drum gemacht wird. Außerdem bin ich auf der Suche nach einem geeigneten Roman für meinen jungslastigen Grundkurs Deutsch. So ganz verstehe ich nicht, warum das Buch soooooo hochgelobt wird. Die Geschiche ist nett, die Freundschaft der Jungs besticht tatsächlich, aber einzelne Abschnitte sind einfach völlig abgedreht und überzogen. Meine 14-jährigen Jungs werden genau deswegen wahrscheinlich daran gefallen finden, darum auch 4 Sterne, aber Weltliteratur ist es nicht.

    I.K

  8. Peace

    Der Inhalt auf dem Buchrücken ließ einiges erwarten, insgesamt hält sich der Inhalt auch daran, wobei es schade ist, daß das Meiste da schon erzählt ist. Ich habe das Buch anfangs mit großer Erwartung begonnen, in der Mitte tritt man etwas auf der Stelle und hintenraus gehts dann etwas zu schnell dem Ende zu, hier wäre eine gleichmäßigere Verteilung sicher besser gewesen, dies ist jedoch Ansichtssache. Inhaltlich ist es manchmal etwas überzogen, aber das daraus entstehende Chaos ist dann doch ganz unterhaltsam. Wer sich gerne an seine eigene Jugend zurückerinnert, wird sich in der einen oder anderen Szene wiederfinden und dann das eine oder andere mal schmunzeln. Meinen beiden Jungs würde ich das Buch allerdings nicht in die Hand drücken, die Inspirationen, die hier vorhanden sein könnten, sind dann doch etwas gefährlich.

    Peace

  9. Manuela

    Der Roman erzählt von zwei Schülern, Maik und Tschick, im Alter von 14 und 15 Jahren. Sie begeben sich auf eine unglaubliche, verrückte und witzige Reise mit einem „geborgten“ Lada, der eigentlich schon schrottreif ist. Auf ihrer Tour in die Walachei lernen Tschick und Maik schräge Typen kennen. Doch werden sie ihr Ziel erreichen und es bis in die Walachei schaffen ?
    Das Buch ist in einer sehr amüsanten Jugendsprache geschrieben, die sehr gut zur Geschichte passt. Es ist sehr spannend und bleibt das auch bis zum Schluss. Die Geschichte finde ich persönlich sehr verrückt aber denkbar. Ich empfehle das Buch jedem, der einen sehr lustigen und spannenden Roman über Freundschaft, Liebe und Leichtsinn lesen möchte. Der Autor des Buches, Wolfgang Herrndorf, hat diesen Roadtrip todkrank im Krankenhaus und außerdem in Abschnitten geschrieben. Das merkt man zwar auch, aber genau das ist es, was diese Buch so lebendig macht.

    Manuela

  10. Peter

    …So oder so ähnlich, Soll die Idee von Wolfgang Herrendorf gewesen sein. Die Figuren Mike und schick, könnten unterschiedlicher gar nicht sein der eine ein Draufgänger und der andere ein Schisser. Ich finde es gut, dass in diesem Buch zwei komplett unterschiedliche Menschen nach einem Roadtrip die besten Freunde sind. Bei dem einen läuft’s in der Familie so überhaupt nicht und der andere hat eigentlich keine richtige Familie. Der Schreibstil ist recht simpel und gut zu verstehen und mit witzigen jugend sprachlichen Begriffn geschmückt. Der Schisser Mike ist ein recht sympathischer Erzähler Der von seinen Problemen und der Reise erzählt. Ich fande das Buch das beste was ich bisher gelesen habe und würde es jedem weiter empfehlen der einen Sinn für Humor hat.

    Peter

  11. Pilz

    Die Hauptperson, ein pubertierender Jugendlicher, wird durch den neuen Klassenkameraden Tschick, ein begabter aber auch leicht krimineller Schüler mit Migrationshintergrund, zu einer Abenteuerfahrt in einem geklauten Auto überredet. Diese Fahrt wird spannend beschrieben, ist teilweise sehr unwahrscheinlich, aber auch witzig und mit einer schönen Gefühlsnote, und sie verwandelt die Hauptperson, sie kommt dadurch aus sich heraus, fasst besser Fuß im Leben. Mich haben die teilweise unlogischen Passagen, die aber relativ selten sind, sowie der mich nicht befriedigende Schluss, der nach der emotionellen Achterbahnfahrt emotionell zu abgehackt ist, gestört. Aber insgesamt ein lesenswertes Buch!

    Pilz

  12. schmechi

    Maik Klingenberg und der russische Aussiedler Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, sind Außenseiter in ihrer Schule. Aufgrund der ihnen entgegengebrachten Ablehnung finden die beiden Teenager zusammen und beschließen, einmal etwas Verrücktes zu tun: Mit einem gestohlenen Lada brechen sie ohne Navigationssystem oder Karte mit dem vagen Ziel, die Sommerferien in der Walachei zu verbringen, auf…

    Herrndorf hat ein literarisches Road-Movie geschaffen. Durchsetzt mit Jugendjargon erzählt er aus der Perspektive von Maik Klingenberg die abenteuerliche Fahrt der beiden Außenseiter durch den Osten Deutschlands, die deren Leben, Wahrnehmung und Außendarstellung verändern soll. Dadurch wirkt der Roman äußerst lebendig und authentisch. Herrndorf geizt nicht mit humorvollen Episoden. Das Erzähltempo ist hoch, das Werk ist spannungsgeladen und fesselnd mit manchen, zum Nachdenken anregenden leisen Tönen. Herrndorfs Roman wird als jugendliteratur klassifiziert, er kann aber jeder Altersklasse vorbehaltlos empfohlen werden!

    schmechi

  13. Tom

    Viele der Kaufinteressenten werden das Buch wahrscheinlich für eine Buchinterpretation an der Oberstufe verwenden. Hierfür eigentlich es sich auch hervorragend.
    Ich möchte an der Stelle nicht viel über den Inhalt des Buches preisgeben. Macht man bei Serien schließlich auch nicht ;-).

    Ich habe das Buch privat gekauft und gelesen und fand die Geschichte hinter dem Buch sehr lesenswert. Ob für die Schule oder einfach so – gutes Buch und durchaus lesenswert.

    Tom

  14. Julia

    Ich kann mich den überwiegend positiven Bewertungen nur anschließen. Für mich ein Buch, dass man gelesen haben sollte. Es liest sich schnell und leicht weg, es gab für mich keinen Moment in dem Langeweile aufkam. Herrndorf schafft es, in authentischer Sprache die Geschichte aus Sicht eines Achtklässlers zu erzählen, ohne sich dabei in übertriebenem Jugendslang zu verlieren.
    Die Geschichte regt zum Nachdenken an, man lacht und fühlt mit den Charakteren. Nach “Der Fänger im Roggen” ein Buch, das meiner Meinung nach zurecht schon jetzt als Klassiker gehandelt wird.

    Julia

  15. Alie

    Natürlich hat das Buch auch nachdenkliche, traurige und tragische Momente, aber ich habe bei der Lektüre wirklich viel und laut gelacht. Der Satz “Ma orndlich was auffe Bruss für unsre tüchgen Fahrafahra” wird für immer ein geflügeltes Wort bei uns bleiben. Zuerst war ich wirklich neidisch auf die heutigen Schüler, dass so ein Buch heutzutage Schullektüre und sogar Thema von Abiturprüfungen ist. Doch dann kam ich zu dem Schluss, dass unsere damaligen Lehrer es auch geschafft hätten, einem selbst dieses Buch zu vermiesen. Also freue ich mich, dass ich es nun ganz unbelastet und unvoreingenommen lesen konnte und zähle es auf jeden Fall ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern.

    Alie

  16. Bianca

    Ich habe meine Bachelorarbeit über Tschick geschrieben und mich deshalb etwas intensiver mit dem Roman beschäftigt. Die Geschichte ist sehr amüsant und spannend geschrieben und durchaus nicht nur für Kinder und Jugendliche schön zu lesen. Auch für Erwachsene ist diese Geschichte über zwei Jungen, Maik (aus reichem Elternhaus stammend, jedoch mit starken familiären Problemen kämpfend – Alkoholsucht, Gewalt, Vernachlässigung…) und Tschick (mit Migrationshintergrund und Alkoholproblemen), die beide durch unterschiedliche Umstände als Außenseiter in der Klasse gelten und deshalb mit einem geklauten Lada zu einer Reise aufbrechen, eine schöne und auch amüsante Lektüre. Eine berührende und rasante Road-Novel über Freundschaft, Familienkonflikte, die erste Liebe und das Finden zu sich selbst.

    Bianca

  17. Jutti

    Ich habe wirklich schon viel gelesen und würde mich als sehr kritische Leserin bezeichnen, die nicht viel gelten lässt, insbesondere, was zeitgenössische Literatur angeht. Und ich sollte dazu sagen, dass ich über 40 bin.
    Und zu Tschick sage ich: Eines, wenn nicht sogar das beste deutschsprachige Buch der letzten 20 Jahre. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden, doch wer ein Herz hat und einmal jung gewesen ist, den kann das Buch nicht kalt lassen. Wolfgang Herrndorf zeichnet mit messerscharfen, aber immer auch nahbaren Blick Figuren, die sich einprägen, lässt uns teilhaben an den Verletzungen und Hochgefühlen seiner beiden Hauptprotagonisten, ihren Verwirrungen und ihren gleichzeitig entlarvenden Erkenntnissen. Und es ist gut, dass er uns mitnimmt in diese manchmal doch schon sehr verschüttete Welt und uns daran erinnert, dass ein Teil davon immer noch in uns vorhanden ist und immer vorhanden sein wird. Das Buch ist lustig und traurig, realistisch und sehnsuchtsvoll – ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Unbedingt lesen.

    Jutti

  18. Sarah 

    Selten hat mich ein Buch so gepackt und berührt. In seiner Leichtigkeit nimmt es den Leser mit auf eine unvergessliche Reise zweier Jugendlicher, die das Schicksal zu Freunden gemacht hat. Es geht nicht um die große Liebe, um lebensverändernde, dramatische Ereignisse. Es geht um das Leben selbst, das Leben im hier und jetzt. Der Autor verleiht Situationen aus dem ganz normalen Alltag einen Zauber und hält uns dazu an, die kleinen Momente im Leben wahrzunehmen und zu feiern. Dies packt er in einen road trip, was das ganze warmherzig und amüsant macht, und die Figuren durch die Begegnung mit anderen Personen reifen lässt. Zudem lebt das Buch absolut im Moment, was vielen Stellen eine wunderbare Tiefgründigkeit verleiht. Dies wird aber nur der aufmerksame Leser bemerken, der es schafft, zwischen den Zeilen zu lesen.Die Leser, die Maiks Gedankengänge als unlogisch und wirr kritisieren, haben vermutlich vergessen, dass sie selbst einmal jung waren. Ich finde ihn für einen Jugendlichen sehr gut charakterisiert mit seinen Gedanken und seinem Verhalten und ich finde auf jeden Fall, dass er sich entwickelt.Das Buch begleitet auf unterhaltsame, tiefgründige, und atmosphärische Weise zwei Jugendliche, die frei sein möchten, spontan sein möchten und auf ihrer Reise das ein oder andere über das Leben lernen.Ich hoffe sehr, ich kann einige Menschen mit meiner Rezension dazu bewegen, den Roman zu lesen, da ich die negativen Rezensionen absolut nicht nachvollziehen kann und davon ausgehe, dass die Botschaft und der Sinn der Geschichte schlichtweg nicht verstanden wurden.

    Sarah 

  19. Jutti

    Ich habe wirklich schon viel gelesen und würde mich als sehr kritische Leserin bezeichnen, die nicht viel gelten lässt, insbesondere, was zeitgenössische Literatur angeht. Und ich sollte dazu sagen, dass ich über 40 bin.Und zu Tschick sage ich: Eines, wenn nicht sogar das beste deutschsprachige Buch der letzten 20 Jahre. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden, doch wer ein Herz hat und einmal jung gewesen ist, den kann das Buch nicht kalt lassen. Wolfgang Herrndorf zeichnet mit messerscharfen, aber immer auch nahbaren Blick Figuren, die sich einprägen, lässt uns teilhaben an den Verletzungen und Hochgefühlen seiner beiden Hauptprotagonisten, ihren Verwirrungen und ihren gleichzeitig entlarvenden Erkenntnissen. Und es ist gut, dass er uns mitnimmt in diese manchmal doch schon sehr verschüttete Welt und uns daran erinnert, dass ein Teil davon immer noch in uns vorhanden ist und immer vorhanden sein wird. Das Buch ist lustig und traurig, realistisch und sehnsuchtsvoll – ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Unbedingt lesen.

    Jutti

  20. Allesleserin

    Natürlich hat das Buch auch nachdenkliche, traurige und tragische Momente, aber ich habe bei der Lektüre wirklich viel und laut gelacht. Der Satz “Ma orndlich was auffe Bruss für unsre tüchgen Fahrafahra” wird für immer ein geflügeltes Wort bei uns bleiben. Zuerst war ich wirklich neidisch auf die heutigen Schüler, dass so ein Buch heutzutage Schullektüre und sogar Thema von Abiturprüfungen ist. Doch dann kam ich zu dem Schluss, dass unsere damaligen Lehrer es auch geschafft hätten, einem selbst dieses Buch zu vermiesen. Also freue ich mich, dass ich es nun ganz unbelastet und unvoreingenommen lesen konnte und zähle es auf jeden Fall ab jetzt zu meinen Lieblingsbüchern.

    Allesleserin

  21. Regiona

    Der Jugendroman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf ist 2010 im Rowohlt Verlag erschienen und hat im gleichen Jahr den Jugendliteraturpreis gewonnen. Es ist in einer Art Reisestil geschrieben.Das Buch handelt von den beiden Jungen Maik und Tschick. Maik Klingenberg erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, er ist 14 Jahre alt. Maik kommt aus einer wohlhabenden Familie mit großen Problemen. Seine Mutter ist Alkoholikerin und sein Vater ist Bauunternehmer der fast Pleite ist und fremd geht.Tschick, Andreij Tschichatschow, ist russischer Aussiedler. Er ist seit vier Jahren in Deutschland und hat es irgendwie von der Förderschule aufs Gymnasium in Maiks Klasse geschafft. Er spricht nicht viel.Die beiden Aussenseiter, mit ihren sehr unterschiedlichen Hintergründen, freunden sich an und in Maiks Leben ändert sich von diesem Tag an vieles. Tschick überredet Maik, seinen Großvater in der Walachei zu besuchen. Sie haben keine Ahnung, wo das genau liegt, und fahren mit einem geklauten hellblauen Lada, ohne Plan und mit wenig Proviant, durch Ostdeutschland. Auf ihrer Reise geraten die beiden Jugendlichen in viele lustige, gefährliche, spannende und aufregende Situationen und lernen dabei die unterschiedlichsten Menschen und Charaktäre kennen.In dem Buch findet man immer wieder den Kontrast zwischen Ernsthaftigkeit und Humor bei den Dialogen der Beiden.Das Buch gibt einem immer wieder Denkanstöße zu vielen Themen.Ich fand das Buch ganz spannend und lustig, da immer wieder neue Charaktäre auftauchten die jeweils anders und oft auch unerwartet mit den Hauptpersonen interagieren. Ich würde das Buch weiterempfehlen. Der Schreibstil ist ungewöhlich aber leicht lesbar. Ich würde das Buch für Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren empfehlen aber es ist bestimmt auch für Erwachsene noch nett zu lesen. Das Buch haben wir im Unterricht gelesen und dafür ist es sehr geeignet.

    Regiona

  22. Philipp 

    Meiner Meinung nach gelang dem leider viel zu früh verstorbenen Wolfgang Herrndorf mit „Tschick“ einer der besten Jugendromane, die jemals geschrieben wurden, was allein anhand des freiwilligen Leseeifers meiner Schüler Jahr für Jahr bestätigt wird. Keine Lektüre konnte sie bisher derartig fesseln, was vor allem daran liegt, dass es dem Autor in seinem „Roadnovel“ gelungen ist, authentische und ungekünstelte Charaktere zu zeichnen, mit denen sich Jugendliche der heutigen Zeit identifizieren und mit denen sie mitfühlen (können).Die beiden „Outsider“ Maik und Tschick, die in ihrem unmittelbaren Umfeld entweder als „Psycho“, „Asi“ oder schlicht „Langweiler“ wahrgenommen werden (sofern sie überhaupt mal wahrgenommen werden), wachsen im Verlaufe ihres irrwitzigen „Roadtrips“ mehr und mehr zusammen, entfliehen dem sowohl langweiligen als auch zerrütteten Alltag – man denke beispielsweise an den betrügerischen Vater sowie die alkoholkranke Mutter des wohlstandsverwahrlosten Maiks – und lernen das reale Leben auf eigene Faust kennen, nachdem sie einen alten Lada stehlen und quer durch Deutschland tuckern.Herrndorf vollbringt dabei in der Tat das Kunststück, „mit einer wundervoll austarierten einfachen Sprache, die unaufdringlich auf einen real abgelauschten Jugendjargon anspielt, ihn aber nicht naturalistisch kopiert, seine Welt ins Schräge zu drehen und so jung erscheinen zu lassen wie seine Protagonisten.“ (SZ) Da wird erfahrungsgemäß selbst der lesefaulste Schüler zur „Leseratte“.

    Philipp 

  23. Tom

    Viele der Kaufinteressenten werden das Buch wahrscheinlich für eine Buchinterpretation an der Oberstufe verwenden. Hierfür eigentlich es sich auch hervorragend.Ich möchte an der Stelle nicht viel über den Inhalt des Buches preisgeben. Macht man bei Serien schließlich auch nicht ;-).Ich habe das Buch privat gekauft und gelesen und fand die Geschichte hinter dem Buch sehr lesenswert. Ob für die Schule oder einfach so – gutes Buch und durchaus lesenswert.

    Tom

  24. Bianca 

    Ich habe meine Bachelorarbeit über Tschick geschrieben und mich deshalb etwas intensiver mit dem Roman beschäftigt. Die Geschichte ist sehr amüsant und spannend geschrieben und durchaus nicht nur für Kinder und Jugendliche schön zu lesen. Auch für Erwachsene ist diese Geschichte über zwei Jungen, Maik (aus reichem Elternhaus stammend, jedoch mit starken familiären Problemen kämpfend – Alkoholsucht, Gewalt, Vernachlässigung…) und Tschick (mit Migrationshintergrund und Alkoholproblemen), die beide durch unterschiedliche Umstände als Außenseiter in der Klasse gelten und deshalb mit einem geklauten Lada zu einer Reise aufbrechen, eine schöne und auch amüsante Lektüre. Eine berührende und rasante Road-Novel über Freundschaft, Familienkonflikte, die erste Liebe und das Finden zu sich selbst.

    Bianca 

  25. Kritiker

    Das Buch ist sehr gut verständlich für Kinder bzw. Jugendliche geschrieben. Was ich sehr gut und lustig finde ist die lustige Jugendsprache die in diesem Buch verwendet wird, sowie die Erzählung. Man kann sich sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen und es ist sehr realitätsnah geschrieben. Insbesondere die Abschnitte in der Schule sind meistens genauso lustig und bildhaft verfasst, dass man meinen könnte, dass man selber zu dem Zeitpunkt da gewesen ist. Klare Kaufempfehlung, da es mir unheimlich Spaß gemacht hat, das Buch durchzulesen.

    Kritiker

  26. dimmu

    Mein Kind braucht das Buch für den Deutschunterricht in der Schule. Sie ist eigentlich ein Lesemuffel und bevorzugt Comics, aber dieses Buch gefällt ihr super und mir auch. Vor allem die Jugendsprache, in der das Buch geschrieben ist, hat uns schon mehrere Lachkrämpfe bescherrt. Klare Kaufempfehlung!

    dimmu

  27. Julia 

    Ich kann mich den überwiegend positiven Bewertungen nur anschließen. Für mich ein Buch, dass man gelesen haben sollte. Es liest sich schnell und leicht weg, es gab für mich keinen Moment in dem Langeweile aufkam. Herrndorf schafft es, in authentischer Sprache die Geschichte aus Sicht eines Achtklässlers zu erzählen, ohne sich dabei in übertriebenem Jugendslang zu verlieren.Die Geschichte regt zum Nachdenken an, man lacht und fühlt mit den Charakteren. Nach “Der Fänger im Roggen” ein Buch, das meiner Meinung nach zurecht schon jetzt als Klassiker gehandelt wird.

    Julia 

Herausgeber ‏ : ‎

Rowohlt Taschenbuch; 92. Edition (1. März 2012)

Sprache ‏ : ‎

Deutsch

Taschenbuch ‏ : ‎

256 Seiten

Lesealter ‏ : ‎

14 – 17 Jahre

Abmessungen ‏ : ‎

11.5 x 1.8 x 19.1 cm

Formate:

Taschenbuch

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